Wenn hinter dem Schein eine ganz andere Wahrheit verborgen liegt… – Claudia Breitsprecher bewegt, berührt, fesselt und verändert.

Wie muss sich Jacob fühlen, der in einer Dorfgemeinschaft aufwächst, die sich vor allem durch ihre Engstirnigkeit, Intoleranz, klare Rollenzuteilungen und einen begrenzten Horizont auszeichnet? Was geht in ihm vor, wenn ihm mit jedem Tag bewusster wird, dass er eben nicht so ist, wie die anderen ihn vermutlich gern haben würden? Weil er anstatt Mädchen eben Jungs toll findet.  Weiterlesen

Von der Provinz in die Grossstadt.

Wir erinnern uns noch alle lebhaft an die Geschichte von Mel, die über die Grenzen ihrer Heimatprovinz Gummadingen in Schwabylon hinaus gewachsen ist und sowohl sich als auch ihre Bestimmung fernab der schwäbischen Gefilde suchte. Ihr Smalltown Blues nahm so einige von uns gefangen, mich ganz besonders und insgeheim habe ich darauf gehofft, eines Tages zu erfahren, was wohl aus Mel geworden ist. Weiterlesen

Auf der Spur – Gruselgeocaching in Heidelberg!

Ja, ja – ich gebe es ja zu. Krimis sind nicht so meins und Thriller schon gar nicht. Ich musste mich also ganz schon zwingen, „Auf der Spur“ von Jule Blum und Elke Heinke in die Hand zu nehmen. Aber nachdem ich meinen gesamten Büchervorrat in zwei Wochen Krankheit aufgelesen hatte, gab es kaum Alternativen für den Spanienurlaub. Was soll ich sagen? Manchmal lohnt es sich, das Genre zu wechseln und offen für Neues zu sein. In diesem Fall unbedingt… Weiterlesen

Sara Lövestam – „So wie Du bist“

Es gibt ja so Themen, die gemeinhin als Tabu bezeichnet werden. Man spricht nicht über Geld, nicht übers Alter, nicht über Sex in der Öffentlichkeit und ganz bestimmt nicht über Behinderungen. Schon gar nicht, wenn das mit einem Fetisch verbunden ist.

Sara Lövestam hat eines dieser vermeintlichen Tabus gebrochen und einen beeindruckenden Roman geschrieben, in dem sich die Themen, über die man, wenn überhaupt, nur hinter vorgehaltener Hand oder in der Anonymität des Internets, spricht, nur so tummeln. Weiterlesen

„Eine Milliarde für Süderlenau“ und Gefühle für die Menschen, die dort zuhause sind.

Süderlenau ist eine Kleinstadt, die vor allem durch Novacrem, eine Firma die allerlei kosmetische Produkte produziert, bekannt ist. Ein kleines Städtchen mit einem Bahnhof, der es den Einwohnern ermöglich, in die Bundeshauptstadt zu fahren und von dort aus in die ganze Welt.

Aber Süderlenau ist auch die Heimat der inzwischen steinreichen und in die Jahre gekommenen Margot Krause. Sie hat ein Vermögen mit ihrem Sex Imperium gemacht und möchte nun etwas zurück geben an die Stadt, aus der sie kommt: 1 Milliarde um genau zu sein. Weiterlesen

Shamin Sarif trifft uns „Mitten ins Herz“.

Tala lebt mehr in London als in Jordanien und bemüht sich, jenseits des Familienbetriebes, ein eigenes Leben aufzubauen, das es ihr ermöglicht, für sich selbst zu sorgen. Immer wieder versucht sie, dem strengen Regiment ihrer Mutter zu entkommen, der es einzig darum zu gehen scheint, was die Gesellschaft von ihr und ihrer Familie denkt. Das persönliche Glück ihrer Töchter hingegen ist zweitrangig. Weiterlesen

„Berlin am Meer“ – der hinreissende Debütroman von Sarah Mondegrin.

Noreen – eine lesbische Lehrerin, die unweigerlich auf ihren 40.Geburtstag zusteuert, hat sich von der Liebe freigesprochen. Zu gefährlich die Irrungen und Wirrungen, die solch intensive Gefühle in ihr auslösen könnten. Sie möchte einfach nur die Ruhe und sich selbst genießen und fährt für ein paar Tage nach Bournemouths ans Meer. Doch gerade an diesem Ort und zu einer unmöglichen Zeit trifft Noreen auf Stella, die zunächst ihr Interesse weckt und sie am Ende ziemlich aus der Fassung bringt. Weiterlesen

„Buenos Aires, mi amor.“ – Der neue Roman von Bettina Isabel Rocha

Denken wir an Bettina Isabel Rocha, kommt uns sogleich ihr Debüt „Tango mit Inés“ in den Sinn. Jener Roman, der die Leidenschaft für diesen erotischen Tanz in uns weckte. Nun dürfen wir uns erneut Rochas Worten hingeben und uns in ihren Geschichten treiben lassen. Weiterlesen

Die Erotik der ersten Begegnung – eine Kurzgeschichte.

(veröffentlicht in „Mein lesbisches Auge 10“, S. 250ff)

Den zwanghaften Versuch, eine konservative Beziehung mit einer Frau zu führen, in der ich einen Menschen sah, der sie gar nicht sein konnte/ wollte, hatte ich Ende des vergangenen Jahres aufgeben und mich Hals über Kopf in eine Illusion im Internet verrannt, die ich für die Liebe meines Lebens hielt. Weiterlesen

Die Biologie der Trennungen – warum wir unsere Expartnerinnen hassen müssen!

 

Der Mensch ist schon ein seltsames Wesen. Ständig ist er auf der Suche nach dem richtigen Partner. Der großen Liebe. Der vollkommenen Beziehung.

Er setzt alles daran, um seinem Ideal so nah wie nur irgend möglich zu kommen und ist dafür sogar bereit, Kompromisse einzugehen und bis zu einem gewissen Grad an sich und seiner Einstellung zu arbeiten. Weiterlesen