Das Haus des Lebens.

Die ersten Steine wurden zur Geburt gratis mitgeliefert und so baute ich mit Hilfe meiner Eltern einen stabilen Keller, in dem Raum für alles mögliche war. Die Grundmauer wuchs Meter um Meter in die Höhe und allmählich nahm es Gestalt an – das Haus meines Lebens. Weiterlesen

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Wenn aus Bildern L(i)ebe(n) wird…

Seit ich das erste Mal von Dir gehört habe, habe ich mich nach Dir gesehnt.

Du hattest weder Form noch ein Gesicht. Ich wusste eigentlich nichts über Deine Beschaffenheit, Deinen Charakter, Dein Wesen.

Woher auch? In dem Mikrokosmos meines kleinen Universums, bestehend aus meinen Eltern und der älteren Schwester, wurdest Du weder erwähnt, noch kann ich mich daran erinnern, Dich dort je zu Gesicht bekommen zu haben. Es war, als würdest Du totgeschwiegen und mit Dir die Möglichkeit darauf, dass das Leben auch anders sein könnte. Einzig meine Mutter ließ eine kleine Vermutung, eine Annahme dessen entstehen, was für so viele Menschen den Grund zum Leben bildet. Weiterlesen